Antriebslosigkeit und Müdigkeit – wenn dem Körper die Energie fehlt
Viele Menschen – Erwachsene wie auch Kinder und Jugendliche – berichten über anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung oder innere Antriebslosigkeit. Sicherlich spielen Stress oder psychische Belastung dabei eine Rolle. Doch in der Praxis zeigt sich immer wieder: Der Körper spielt eine entscheidende Rolle.
Eine unzureichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, eine gestörte Darmgesundheit oder stille Entzündungen können maßgeblich dazu beitragen, dass Energie und Lebensfreude fehlen.
Der Darm – Grundlage für Energie und Wohlbefinden
Der Darm ist ein zentrales Steuerorgan für unsere Gesundheit. Er ist nicht nur für die Verdauung zuständig, sondern auch für:
- die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen
- die Funktion des Immunsystems
- die Regulation von Entzündungsprozessen
Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht, können Nährstoffe schlechter aufgenommen werden – selbst bei einer eigentlich guten Ernährung. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Erschöpfung können die Folge sein. Eine stabile Darmgesundheit ist daher die Basis für körperliche und seelische Energie.
Omega-3-Fettsäuren – Nahrung für Gehirn und Nervensystem
Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, sind essenziell für:
- die Funktion des Gehirns
- das Nervensystem
- eine gesunde Entzündungsregulation
Ein Mangel kann sich unter anderem durch geistige Erschöpfung, verminderte Belastbarkeit und innere „Schwere“ äußern. Da viele Menschen über die Ernährung zu wenig Omega-3 aufnehmen, kann eine hochwertige Ergänzung sinnvoll sein – vor allem bei mentaler Müdigkeit.
Mikronährstoffe – kleine Stoffe mit großer Wirkung
Für unsere Energieproduktion und Nervenfunktion sind zahlreiche Mikronährstoffe notwendig, unter anderem:
- B-Vitamine (B6, B12, Folsäure)
- Magnesium
- Zink
- Eisen (abhängig von individuellen Werten)
Bereits leichte Defizite können dazu führen, dass der Körper nicht mehr „rund läuft“. Müdigkeit ist häufig eines der ersten Warnsignale.
Aminosäuren wie Tryptophan – wichtig für Stimmung und Motivation
Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen und zugleich Ausgangsstoffe für Neurotransmitter.
Besonders Tryptophan ist hier von Bedeutung, da es eine Vorstufe von Serotonin ist – einem Botenstoff, der:
- die Stimmung
- den Schlaf
- die innere Stabilität
beeinflusst. Eine unzureichende Versorgung kann sich negativ auf Motivation, Schlafqualität und emotionale Ausgeglichenheit auswirken.
Vitamin D – das „Antidepressivum“ unter den Vitaminen
Vitamin D ist weit mehr als ein Knochenvitamin. Es wirkt auf:
- das Immunsystem
- die Muskelfunktion
- das Nervensystem und die Stimmung
Niedrige Vitamin-D-Spiegel stehen in Zusammenhang mit depressiver Verstimmung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Besonders in den lichtarmen Monaten ist ein Mangel sehr häufig. Vitamin D wird daher oft als das „Antidepressivum“ unter den Vitaminen bezeichnet – eine ausreichende Versorgung ist für viele Menschen entscheidend.
Individuelle Unterstützung statt pauschaler Lösungen
Antriebslosigkeit und Müdigkeit haben selten nur eine Ursache. Deshalb ist es mir wichtig, den Menschen ganzheitlich zu betrachten und Empfehlungen individuell anzupassen. Die Devise: Messen – machen – messen ist oft sinnvoll, um eklatante Mängel an einzelnen Nährstoffen detektieren und auffüllen zu können.
Wenn du dir eine persönliche Empfehlung zu:
- Darmgesundheit
- Mikronährstoffen
- Omega-3-Fettsäuren
- Vitamin D u.a.
wünschst, sprich mich gerne an.


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